Russische Experten ziehen in Erwägung, dass die Strahlung eines US-Radars auf den Marshall-Inseln die Weltraum-Sonde beeinträchtigt hat. Das meldet die Moskauer Zeitung "Kommersant". Ein Megawatt-starker Radarimpuls könne zum einem Ausfall in der Elektronik geführt haben, zitiert das Blatt einen Experten der staatlichen Untersuchungskommission. Die amerikanische Station habe im fraglichen Moment die Flugbahn eines Asteroiden verfolgt. Mit einem aufwendigen Experiment soll die These nun überprüft werden. Messgeräte, wie sie auch an Bord von Phobos Grunt waren, wollen russische Experten nun im Labor testweise einer vergleichbaren Radarstrahlung aussetzen. [reu]
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