In der Kammer lagern mehr als 1200 Fässer mit radioaktivem Abfall, die mit gemahlenem Steinsalz überdeckt und anschließend unter betonummantelten Fässern begraben wurden. Seit 1982 ist diese Kammer verschlossen. Weil in das alte Salzbergwerk jeden Tag 12.000 Liter Wasser strömen, soll der radioaktive Müll jetzt geborgen werden. Ob das überhaupt möglich ist, soll mithilfe der Bohrung untersucht werden: Durch das Loch soll eine Mini-Kamera Bilder vom Zustand in der Kammer liefern. Die Bohrung wird rund sechs Wochen dauern, weil die Trennwand etwa zwanzig Meter stark ist. [gät]
(Quelle: Agenturen)
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