US-amerikanische und chinesische Forscher berichten im "Journal of Alzheimer's Disease", dass chinesische Senioren davon profitierten, dass sie drei Mal in der Woche Tai Chi machten. Ihr Hirnvolumen hatte nach acht Monaten deutlich zugenommen. Auch bei Gedächtnis- und Denktests schnitten sie besser ab, als Vergleichspersonen. Aus früheren Studien ist bekannt, dass regelmäßige Bewegung im Alter zu besseren Gedächtnisleistungen führt. Unklar war aber, ob dies auch für wenig anstrengende Sportarten wie Tai Chi gilt. Besser als Vergleichspersonen schnitten auch Studienteilnehmer ab, die drei Mal in der Woche anregende Diskussionszirkel besuchten. Offenbar komme es vor allem darauf an, das Gehirn zu benutzen, um seinem Abbau im Alter entgegen zu wirken, betonen die Forscher. Sowohl regelmäßige Bewegung als auch ausreichende soziale Kontakte seien dabei zwei mögliche Wege, das eigene Risiko für Alzheimer oder andere Demenzen zu senken.
[mawi]
(Quelle: Eurekalert.org)
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