Diese teils linearen, teils verzweigten Gräben werden auch Gullys genannt. Für Forscher waren sie klare Zeichen dafür, dass es einst fließendes Wasser gegeben haben muss, vermutlich Schmelzwasser, das in diesen Abflussrinnen die Hänge hinunterfloss. Doch dies stimmt möglicherweise nicht. Das legen die Forschungsergebnisse amerikanischer Wissenschaftler nahe. Wie sie im Fachmagazin "Icarus" schreiben, haben sie hochauflösende Bilder der Marssonde Mars Reconnaissance Orbiter analysiert und dabei festgestellt: Nicht Wasser, verursache die Gullys, sondern sehr viel wahrscheinlicher gefrorenes Kohlendioxid - also Trockeneis. Die Spuren seien immer dort entstanden, wo Trockeneis die Sanddünen herunterrutschte. Die Auswertung weitere Aufnahmen soll das Ergebnis bestätigen [tj]
(Quelle: Icarus)
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