In der Erdkruste und im oberen Erdmantel - so dachten Forscher bislang - spielt Wasser eine wichtige Rolle in der Plattentektonik. Man ging davon aus, dass es wie eine Art Schmiermittel funktioniert und es erst ermöglicht, dass die Erdplatten gegeneinander verschoben werden. Neue Laborversuche am Geoforschungszentrum in Potsdam und am Bayrischen Geoinstitut in Bayreuth lassen nun vermuten, dass Wasser eine deutlich geringere Rolle spielt als angenommen. Die Forscher hatten das Mineral Olivin - dass im Erdmantel vorkommt - näher untersucht. Dabei zeigte sich, dass Wasser für die Festigkeit von Olivin gar nicht so wichtig ist. Es sei deshalb notwendig, die Rolle von Wasser in der Plattentektonik neu zu bewerten. [tj]
(Quelle: Nature)
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