Ein internationales Forscherteam hat dreißig Metronome so miteinander gekoppelt, dass einige von ihnen im Gleichtakt schwingen, andere hingegen vollkommen asynchron. Solch ein Mischzustand war theoretisch vorhergesagt worden, konnte aber bisher bei keinem realen System beobachtet werden. Entscheidend für das Gelingen des Experimentes sei es, dass die Wechselwirkung der Metronome um so schwächer werde, je weiter sie voneinander entfernt seien, schreiben die Forscher im Fachblatt PNAS. Dazu platzierten die Wissenschaftler je fünfzehn Metronome auf zwei Schaukeln, die über eine elastische Feder miteinander verbunden waren. Metronome auf derselben Schaukel stehen direkt über starke Wechselwirkungen in Kontakt. Metronome auf verschiedenen Schaukeln sind nur über die Feder gekoppelt. Dadurch entsteht ein teilsynchroner Mischzustand. [reu]
(Quelle: PNAS)
Beiträge zum Nachhören
Forschung Aktuell
Sternzeit 14.Juni 2013
Sendezeit: 14.06.2013, 16:57
Die Wissenschaftsmeldungen des Tages
Sendezeit: 14.06.2013, 16:53
Grundwasserbilanz aus dem All mithilfe von GRACE
Sendezeit: 14.06.2013, 16:50
dradio-Recorder
im Beta-Test: