Bisherige Studien hatten gezeigt, dass Bluthochdruck das Risiko eines Menschen für die Alzheimer-Krankheit erhöhen kann. Die Ergebnisse einer neuen Kurzzeit-Studie lassen jetzt vermuten, dass ältere Patienten, die bestimmte Medikamente gegen Bluthochdruck einnehmen, ein deutlich vermindertes Alzheimer-Risiko haben. Für die Studie wurden mehr als 3300 Patienten über drei Jahre untersucht. Bei denjenigen, die blutdrucksenkende Medikamente einnahmen, sank das Alzheimer-Risiko um 40 Prozent. Bei einer bestimmten Gruppe von Diuretika ging das Risiko sogar um 70 Prozent zurück. Wie die Forscher im Fachjournal "Archives of Neurology" schreiben, ist dieses Ergebnis zwar sehr interessant, doch müssten weitere Studien folgen, bevor man eindeutige Rückschlüsse ziehen könne. [tj]
(Quelle: Archives of Neurology, New Scientist)
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