Warum Öl, zusammen mit Waschmittel und Wasser vermengt, nicht zur Ruhe kommt, sondern sich permanent bewegt, haben jetzt amerikanische Forscher vom MIT in Boston herausgefunden. Wie sie im "Journal of Fluid Mechanics" schreiben, liegt dies an den Grenzflächen zwischen Öltropfen, Wasser und der Luft darüber. Die Waschmittelmoleküle fühlen sich mit einem Ende dem Wasser, mit dem anderen Ende jedoch dem Öl hingezogen. Durch diese daraus folgende Linsenform des Gemischs kann sich der Ölfleck ausdehnen. Alsbald beginnen Waschmittel und Öl an den äußeren Rändern zu zirkulieren und erzeugen dabei kleine Wellen. Dadurch verringert sich die Oberflächenspannung und zwingt den Ölfleck dazu, sich wieder zusammenzuziehen. [mst]
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