Wenn Bill Gates auf einer US-amerikanischen Computertagung vor dem staunenden Publikum hunderte Moskitos aus einem Glas entlässt und dabei fordert, dass Malaria ausgerottet werden soll, dann sind ihm die Schlagzeilen sicher. Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung ist die größte und reichste Stiftung der Welt.
Aber mit ihren noblen und milliardenschweren Gesundheitsprogrammen sind harte Forderungen verbunden: Der Kampf gegen die gefährlichen Infektionskrankheiten Afrikas sollte nun endlich sparsam, effizient und mit neuester Technologie geführt werden, eben wie ein Weltkonzern und nicht wie die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen.
Doch auch nach zehn Jahren und Milliarden von Dollars der Geberländer bleiben die erhofften Erfolge aus: Jedes Jahr sterben fast eine Million Menschen an Malaria. Kritiker fragen sich, ob ein privatisiertes Gesundheitssystem wirklich die Lösung für Afrikas Dilemma sein kann.
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