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Das Feature  17.07.2012 · 19:15 Uhr
Ein Buchalter zählt chinesische Yuan. (Bild: picture alliance / dpa ( Friso Gentsch)) Ein Buchalter zählt chinesische Yuan. (Bild: picture alliance / dpa ( Friso Gentsch))

Die neuen Herren der Pampa

China kauft sich in Südamerikas Ökonomie ein

Von Gaby Weber

Die Volksrepublik China verfügt über große Geldreserven und Südamerika über zahlreiche Rohstoffvorkommen. Einfallstor für chinesische Investitionen waren Fischfang und Eisengewinnung in Peru. In Venezuela ist China bei der Erdölförderung im Orinoco-Delta dabei.

Bolivien hilft die asiatische Großmacht mit Technologie und soll dafür Zugang zu Erdöl, Lithium und Gold erhalten. In Brasilien werden Tiefseebohrungen finanziert, in Chile Kupfer aufgekauft. Seit Kurzem investieren Chinesen auch in Argentinien. Dort sind sie an zwei Erdölgesellschaften und einer Eisenmine beteiligt und wollen im großen Stil Gensoja pflanzen.

Entwicklungshilfe zahlen die chinesischen Kapitalgeber nicht. In der Öffentlichkeit machen sich die asiatischen Investoren möglichst unsichtbar. In internationalen Organisationen stimmen sie oft mit den Vertretern der Dritten Welt. Südamerikanische Regierungen betrachten die Volksrepublik als "strategischen Partner".


DLF/WDR 2012

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