Werbetafeln, beklebt mit: "Reklame verboten". "Wir freuen uns auf Ihre nächsten Entlassungen und unsere Gehaltserhöhungen", besagt die PR-Kampagne einer Bank. Amtliche Briefe fordern Notopfer für den Afghanistankrieg. Zeichen dafür, dass die Kommunikationsguerilla mal wieder zugeschlagen hat.
Ihr Ziel: die "subversive Kommunikation" über Konkurrenz, Leistungsdenken und Zeitgeist. Außerdem: den Konsum lächerlich zu machen, denn er bestimme nach ihrer Auffassung unser Leben.
Ihre Mittel: die spaßhafte Unterwanderung, Protest durch Chaos, "Fakes" von Werbebotschaften und politischen Verlautbarungen.
Die Guerilleros arbeiten im Verborgenen, überall in Europa. Der Autor hat sie bei Planung und Ausführung ihrer Aktionen beobachtet, beim Versuch, die Wahrheit über diejenigen zu sagen, deren Geschäft das Lügen ist.
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