Seit dem UNO-Protokoll von Palermo aus dem Jahre 2000 sind Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung international geächtet. Doch im Dunkeln geht das milliardenschwere Geschäft weiter: Hunderttausende Menschen geraten jedes Jahr in das Netz moderner Sklavenhändler. Sie suchen einen Ausweg aus Armut, Arbeitslosigkeit und Gewalt - und landen fernab der Heimat in einem Kreislauf aus Illegalität und Abhängigkeit.
Andere sind bereit, eine Niere oder eine Leber zu verkaufen, nur um zu überleben - und ruinieren damit ihr Leben. Das alles spielt sich vor den Toren der EU ab, zum Beispiel in der Republik Moldau.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
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Tomás Sedlácek: Die Ökonomie von Gut und Böse
Sendezeit: 13.02.2012, 09:53
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