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Gesichter Europas  13.02.2010 · 11:05 Uhr
Auch in Moldavien versuchen viele, der Armut zu entkommen. (Bild: AP) Auch in Moldavien versuchen viele, der Armut zu entkommen. (Bild: AP)

Jenseits von Recht und Moral

Menschenhandel in der Republik Moldau

Von Gesine Dornblüth

Seit dem UNO-Protokoll von Palermo aus dem Jahre 2000 sind Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung international geächtet. Doch im Dunkeln geht das milliardenschwere Geschäft weiter: Hunderttausende Menschen geraten jedes Jahr in das Netz moderner Sklavenhändler. Sie suchen einen Ausweg aus Armut, Arbeitslosigkeit und Gewalt - und landen fernab der Heimat in einem Kreislauf aus Illegalität und Abhängigkeit.

Andere sind bereit, eine Niere oder eine Leber zu verkaufen, nur um zu überleben - und ruinieren damit ihr Leben. Das alles spielt sich vor den Toren der EU ab, zum Beispiel in der Republik Moldau.

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