Auf Islay, der südlichsten Insel der Inneren Hebriden, leben 3400 Menschen und gut 30.000 Schafe auf kaum weniger als 500 Quadratkilometern. Rundherum das Meer - wild und unberechenbar. In den Untiefen der Steilküsten und Sandstrände liegen weit mehr als 400 gesunkene Schiffe.
Die Häuser der kleinen Siedlungen sind nur selten höher als zwei Stockwerke. Wind, Wetter und Geldbeutel erlauben keine Extravaganzen. Einfach und bescheiden wie die Häuser sind auch die ausgesprochen freundlichen lleachs, die Menschen von Islay. Für Glanz und ein wenig Glamour und nicht zuletzt für Arbeitsplätze sorgen einzig die Destillerien der Insel. Sieben legendäre Brennereien gibt es, die jedes Jahr rund 25 Millionen Liter Whisky in die ganze Welt verschicken. Seit Hunderten von Jahren widmen sich die Ileachs mit Leidenschaft dem "Lebenswasser" aus Wasser, gemälzter Gerste und Hefe.
Reportagen:
1) Ein Leben im Einklang mit der Natur - James Brown und sein Wasser
2) Die Whiskyproduktion ist ein schwieriges Geschäft -
Mark Reynier der Destilleriebesitzer
3) Schottland hat eine besondere Trinkkultur - Der Fischer,
der jetzt Whisky macht
4) Für Islay ist der Whisky alles - Der Whiskymeister
von Bruichladdich
Literatur:
Ralf Bernhardt & Hans-Georg Würsching:
'Wasser Gerste Leiche', Cluaran Verlag 2007
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Panorama des versehrten Glücks
Sendezeit: 25.05.2012, 20:10
Medienquartett - Wo bleibt die Medienanstalt der Länder?
Sendezeit: 25.05.2012, 19:14
Kommentar: Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan
Sendezeit: 25.05.2012, 19:12
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