Die Verbreitung von Radio Frequency Identification (RFID), der automatischen Datenübertragung mittels Funketiketten, schreitet mit großen Schritten voran. Der Weg von Waren lässt sich so mit geringem Arbeitsaufwand von der Produktionsstätte bis zum Endverbraucher verfolgen. Die Anbieter der Funketiketten, wie SAP, Infineon oder Siemens, investieren kräftig in den neuen Markt und werden dabei vom Bund unterstützt, durch öffentliche Mittel zur Grundlagenforschung.
Die großen Abnehmer der Etiketten, wie Metro, hoffen auf Einsparpotenzial in Millionenhöhe, die mittelständischen Zulieferbetriebe hingegen befürchten, dass sie auf den hohen Investitionskosten sitzen bleiben. Ganz andere Sorgen haben Datenschützer und Gewerkschaften: So könnten die Minisender Arbeitsplätze in der Logistik gefährden und aus den Verbrauchern könnten ,dank der Hochtechnologie, gläserne Kunden werden.
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