Hans Castorps Schneetraum zählt zu den Höhepunkten in Thomas Manns Roman "Der Zauberberg". Der Einschub widerruft die sonst durchgehende Décadence-Thematik des Romans. Zugleich verabschiedet Thomas Mann ein von ihm bis dahin wiederholt bearbeitetes literarisches Motiv: die Sympathie mit dem Tode.
Hans Castorp, ein junger Mann aus Hamburg und Patient in dem Davoser Lungensanatorium, unternimmt eines Tages einen Skiausflug ins Hochgebirge. Dort gerät er in einen lebensbedrohlichen Schneesturm, verliert die Orientierung und muss das Unwetter im Windschatten eines Heuschobers abwarten.
Er schläft ein und träumt. Mit diesem Traum greift Thomas Mann den Nekyia-Mythos auf. Er beschreibt den vorübergehenden Aufenthalt eines Sterblichen (Odysseus) in der Totenwelt.
Bearbeitung: Valerie Stiegele
Regie: Ulrich Lampen
Komposition: Michael Riessler
Mit Udo Samel, Konstantin Graudus, Hans-Werner Meyer, Felix von Manteuffel u.a.
BR 2000/53'10
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