Die Harfe ist im Jazz eine äußerst seltene Erscheinung. Der Kolumbianer Edmar Castañeda spielt sie in diesem Kontext nicht nur mit selbstverständlicher Leichtigkeit, sondern so unerhört virtuos, dass es seinem Publikum regelmäßig den Atem verschlägt.
Kunstvoll lässt er mit rechter und linker Hand Rhythmen gegeneinander laufen, begleitet sich selbst mit Bassfiguren und führt seine Soli durch suggestive Spannungsbögen. Sein Instrument, die traditionelle kolumbianische Harfe, spielt er im Stehen und mit dem körperlichen Einsatz eines Tänzers. In seiner mitreißenden Musik verarbeitet er vor allem Einflüsse seiner lateinamerikanischen Heimat.
Seit 1994 jedoch lebt der 35-jährige Castañeda in New York, wo er als eines der originellsten Talente der Szene gilt. Dort hat er bereits mit Größen wie Paquito D'Rivera, Wynton Marsalis und John Scofield zusammengearbeitet. Besucher des diesjährigen Bonner Jazzfestes konnten den quirligen Musiker bei einem unbegleiteten Soloprogramm bestaunen.
Aufnahme vom 9.5.13 beim Jazzfest Bonn
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
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