Am 11. Februar 1900 begann das Lebens eines Mannes, dessen über hundertjähriges Bemühen stilbildend werden sollte: Sein Bemühen um das Verstehen, um das Wort, und darin begründet seine Fähigkeit zum offenen Dialog.
Seine "philosophischen Lehrjahre" verbrachte Hans-Georg Gadamer in Breslau, Marburg, München und Freiburg; als Hochschullehrer wirkte er danach bis zum Jahre 1968 in Marburg, Leipzig, Frankfurt am Main und Heidelberg. Und erst dann, als "emeritus" trat er mit großen schriftlichen Arbeiten an die Öffentlichkeit - Fortsetzungen, ja Entfaltungen jenes Werkes aus dem Jahre 1960, dessen Titel programmatisch bleibt: "Wahrheit und Methode".
Wieder und wieder kreist Hans-Georg Gadamer in Schrift und Wort - und da besonders in der freien Rede - um die Fragen, was gemeint ist und was verstanden wird, versucht in sokratischer Tradition dialogisch zu erheben, was Wahrheit ist.
In Reden und Gesprächen nähert sich die Lange Nacht dem Jahrhundertleben von Hans-Georg Gadamer.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Panorama des versehrten Glücks
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Kommentar: Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan
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