Dass Kinder Plätze zum Spielen brauchen - daran zweifelt wohl keiner. Doch Spielplätze für Senioren? ieser neue Trend löst zwiespältige Gefühle aus: Werden Ältere damit nicht auf eine Stufe mit Kindern gestellt? Wenn man einen Platz hingegen Generationenpark nennt, wird keiner diskriminiert.
Doch ein Generationenpark reicht wohl kaum, um in Zeiten demografischen Wandels eine Stadt attraktiv für ihre Bewohner zu machen. Ein Trend scheint ungebrochen: Ob Familien mit Kindern oder Senioren und wohl erst recht die arbeitende Bevölkerung zieht es zurück in die Stadt.
Kurze Wege sind in Zeiten steigender Benzinpreise gefragt und ein Vorteil hat die Stadt im Vergleich zum Landleben allemal: Es ist immer was los.
Wie muss Stadtplanung in Zeiten demografischen Wandels gestaltet werden?
Sind Spielplätze für Senioren eine Option, Städte noch attraktiver zu machen?
Oder lässt sich womöglich am Grünen Tisch alles gar nicht so leicht planen und die Stadtbewohner suchen sich selbst ihre Plätze?
Live aus dem Generationenpark Gempt in Lengerich sendet die Lebenszeit vor Ort am 08.08.2008 ab 10:10 Uhr.
Gäste:
- Friedrich Prigge, Bürgermeister in Lengerich
- Wilhelm Möhrke, Vorsitzender des Stadtmarketing Vereins
- Paul Reuber, Institut für Geografie, Universität Münster
- Gaby Schnell, stellvertretende Vorsitzende Seniorenvertretung NRW
- Regine Schwarzhoff, stellvertretende Vorsitzende Deutscher Elternverein e.V.
Und wieder ist ihre Meinung, sind ihre Erfahrungen gefragt
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