Bei Männern ist es der Kraftfahrzeugtechniker, bei Frauen die Friseurin: Die Meisterprüfung in Handwerk und Industrie ist trotz rückläufiger Zahlen immer noch die am häufigsten abgelegte Fortbildungsprüfung der deutschen Wirtschaft. Im vergangenen Jahr etwa haben hierzulande 22.000 HandwerkerInnen diesen Weg erfolgreich beschritten.
Mit dem Meisterbrief in der Tasche erhoffen sie sich vor allem bessere Chancen im Beruf. Kritiker allerdings bezeichnen den in manchen Branchen noch geltenden Meisterzwang als nicht mehr zeitgemäß und zudem wettbewerbsbeschränkend.
"PISAplus" fragt deshalb nach Vor- und Nachteilen des "Meisters".
Gesprächspartner sind :
* Prof. Friedrich Hubert Esser, gelernter Bäckermeister, heute Leiter der Abteilung "Berufliche Bildung" beim Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH)
* Jonas Kuckuk, Vorstand des Berufsverbandes unabhängiger Handwerkinnen und Handwerker e.V. (BUH)
* Stefan Rac, KfZ-Meister aus Sindelfingen mit aktuellen Ambitionen ins Ausland zu gehen
Außerdem sind folgende Beiträge geplant:
Silke Schmidt Hier lernt man nicht nur besser Torten garnieren
Reportage vom Konditoren-Meisterkurs der
Handwerkskammer zu Köln
Svenja Üing ABC des Meisters
Was man über Informationsquellen, Organisation und Finanzierung wissen sollte
Thomas Wagner Dem Meister entgegensurfen
Der "Verein zur Förderung der Berufsbildung" in Ludwigsburg bietet als einer der ersten Institutionen bundesweit einen Teil der Meisterausbildung übers Internet an
Beiträge zum Nachhören
PISAplus
Analphabetismus in Deutschland ist kein Randproblem
Sendezeit: 11.02.2012, 14:35
PISAplus, 11.02.2012, komplette Sendung
Sendezeit: 11.02.2012, 14:05
Wenn der Schulhof zur Eisbahn wird
Sendezeit: 04.02.2012, 14:36
dradio-Recorder
im Beta-Test: