In seinen Liedern kommt er meist nüchtern und pathosfrei auf den Punkt. Wenn Wolf Maahn indes vom Prozess des Schreibens und Musikmachens erzählt, fallen ihm große Metaphern ein, die durchaus etwas Ergriffenheit atmen. Er empfange Melodien und Texte und sei nur so etwas wie ein Vollstrecker.
Wer ihn damit beschenke, wisse er selbst nicht. Doch auf jeden Fall fühle er sich von den Geistern des Rock'n'Roll berufen. Mit Rocksongs in seiner Muttersprache hat sich Maahn in den frühen 80er-Jahren auch rasch einen festen Platz in der deutschen Rockszene erspielt.
Wolf Maahn & die Deserteure waren die erste deutsche Band, die im international ausgestrahlten "Rockpalast" des WDR auftreten durften.
Ein Pionier war der Gitarrist und Sänger auch beim Bearbeiten des eigenen Werks. Schon lange bevor das zum alles ergreifenden Beliebigkeitstrend verkam, bot Maahn Unplugged-Versionen seiner Lieder an, und das tut er auch in seinem aktuellen Solo-Programm "Lieder vom Rand der Galaxis".
Am 7. Juni gastierte er damit in Dresden beim "Theaterkahn im Liederwahn", der gemeinsamen Konzertreihe von Deutschlandfunk und MDR Figaro.
Aufzeichnung vom 7.6.13
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Sport aktuell vom 15. Juni 2013
Sendezeit: 15.06.2013, 22:50
Kein eigenes Sportministerium: Interview mit SPD-Politiker Thomas Oppermann
Sendezeit: 15.06.2013, 20:45
"Brasiliens Sportminister als Feuerwehrmann" - Porträt Aldo Rebelo
Sendezeit: 15.06.2013, 20:40
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