Posttraumatische Belastungsstörungen beeinträchtigen das berufliche und private Leben eines Menschen ganz entscheidend. Seit dem Beginn des Afghanistaneinsatzes wächst auch die Zahl der Bundeswehrsoldaten mit PTBS beständig.
Einst ein Tabu im soldatischen Männerbund, bemüht sich die Bundeswehr inzwischen verstärkt um eine frühzeitige Aufklärung und die Behandlung dieses Phänomens. Dabei wendet sie bislang weitgehend die gleichen psychotherapeutischen Verfahren und Methoden wie im zivilen Bereich an - vor allem die EMDR-Methode ("Eye Movement Disensitization and Repositioning").
In einem neuen Forschungszentrum in Berlin sollen künftig die spezifischen Bedingungen für die Therapie von PTBS in militärischen Bereich untersuchen werden.
Beiträge zum Nachhören
Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften
Teamarbeit
Sendezeit: 09.02.2012, 20:45
Spaltung der Arbeitswelt
Sendezeit: 09.02.2012, 20:38
Fukushima-Diskurse an der Uni Bonn
Sendezeit: 09.02.2012, 20:29
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