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Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften  18.03.2010 · 20:10 Uhr
Aus Afghanistan kehren immer mehr Soldaten traumatisiert aus. (Bild: AP) Aus Afghanistan kehren immer mehr Soldaten traumatisiert aus. (Bild: AP)

Erinnerungen wie eingefroren

Neue Forschungen bei posttraumatischen Belastungsstörungen

Von Rebecca Hillauer

Posttraumatische Belastungsstörungen beeinträchtigen das berufliche und private Leben eines Menschen ganz entscheidend. Seit dem Beginn des Afghanistaneinsatzes wächst auch die Zahl der Bundeswehrsoldaten mit PTBS beständig.

Einst ein Tabu im soldatischen Männerbund, bemüht sich die Bundeswehr inzwischen verstärkt um eine frühzeitige Aufklärung und die Behandlung dieses Phänomens. Dabei wendet sie bislang weitgehend die gleichen psychotherapeutischen Verfahren und Methoden wie im zivilen Bereich an - vor allem die EMDR-Methode ("Eye Movement Disensitization and Repositioning").

In einem neuen Forschungszentrum in Berlin sollen künftig die spezifischen Bedingungen für die Therapie von PTBS in militärischen Bereich untersuchen werden.

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