Immer häufiger werden Kinder aus unterschiedlichen Familien bunt zusammengewürfelt, nämlich dann, wenn Menschen nach einer Scheidung oder Trennung ihre Kinder mit in eine neue Beziehung oder Ehe nehmen.
Oft wird dieser Trend zur Patchwork- oder Flickenteppichfamilie negativ gesehen: Als Auflösung der traditionellen Kleinfamilie und als konfliktträchtiger Verlust natürlich gewachsener Nähe, der Kinder und die Patchworkeltern gleichermaßen überfordere.
Neuere Studien zeigen jedoch: Dieser Trend ist weder völlig neu noch ausschließlich negativ zu bewerten. Möglicherweise führt er sogar zu einer anderen Form von Geschwisterlichkeit und Verwandtschaft.
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