Schwerpunktthema: Haut ohne Haare
Wie Wissenschaftler den Trend zur Enthaarung erklären
Von Ulrike Burgwinkel
Männer rasieren sich den Bart, Frauen zupfen Augenbrauen oder enthaaren ihre Beine - das war früher mal, das reicht längst nicht mehr. Zumindest unter jüngeren Leuten geht die Enthaarung heute viel weiter: unter den Achseln, auf der Brust, im Genitalbereich. Haut ohne Haare ist zum Schönheitsideal geworden.
An die Stelle der Haare treten zunehmend Tätowierungen, manchmal Piercings. Der Körper wird bewusst gestaltet, wird quasi zum Bild.
Möglicherweise ist das eine Folge des Körperkults, der sich auch im Fitnessboom zeigt. Über den Trend zur Enthaarung, der die westlichen Gesellschaften seit den neunziger Jahren erfasst hat, denken nicht nur Mediziner und Soziologen, sondern auch Kunsthistoriker nach.
Und die Wissenschaft kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.
Weitere Themen der Sendung sind:
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Beiträge zum Nachhören
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