Die Leipziger Universität, 1409 gegründet, zählt zu den Ältesten in Deutschland. Sie hatte in der Frühen Neuzeit reichsweite Bedeutung und gehörte um 1900 zu den sehr modernen Universitäten.
Aber ein anderer Zeitraum wird in der großen Jubiläumsausstellung namens "Erleuchtung der Welt. Sachsen und der Beginn der modernen Wissenschaften" beleuchtet: Die Aufklärung, mit der man bislang eher die Universitäten Halle und Göttingen in einen Zusammenhang brachte.
Leipzig gehört dazu! betonen Kuratoren und Fachwissenschaftler. Mit ihren Forschungen und der Ausstellung, die am 9. Juli eröffnet wird, beschäftigt sich Christian Forberg.
Weitere Themen:
- Ursula Storost: Immer ein kritischer Blick auf die Gesellschaft - Das Hamburger Institut für Sozialforschung wird 25 Jahre alt
- Carl-Josef Kutzbach: Asyl in Württemberg - gestern und heute - Eine Tagung an der Evangelischen Akademie Bad Boll über die religiös motivierte Vertreibung von Menschen
- Matthias Hennies: "Die Erfindung der Deutschen" - Eine kritische Auseinandersetzung mit der Varusschlacht und der Mystifizierung der Germanen. Bericht von der Tagung am Römisch-Germanischen Museum Köln
- Bettina Köster: Kooperation besiegelt - Das jüdische Museum in Berlin und das Institut für jüdische Studien an der Universität Potsdam wollen intensiver zusammenarbeiten Interview mit Prof. Dr. Christoph Schulte von der Universität Potsdam
Beiträge zum Nachhören
Studiozeit • Aus Kultur- und Sozialwissenschaften
Ursprung, Wirkung und Grenzen der Kreativität
Sendezeit: 24.05.2012, 20:42
Ausstellung zum 30-jährigen Krieg
Sendezeit: 24.05.2012, 20:35
Weltskeptikerkongress
Sendezeit: 24.05.2012, 20:28
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