Friedrich Goldmann (1941 - 2009) war ein höchst eigenwilliger, attackierender Künstlertyp. Und zugleich einer, der sich in der Tradition auskannte. Geboren im April 1941 in Siegmar-Schönau bei Chemnitz, gehörte er ab den 60er-Jahren zur Musikavantgarde der DDR.
Das Jahr 1971 beschied dem ostdeutschen Betrieb die heftig pulsierende "Erste Sinfonie", an der sich die Geister wohl am meisten schieden. In die letzte Schaffensperiode fallen Werke wie "Herzstück" nach Heiner Müller und die Kammermusik "Sysiphos für zwei". Sein letztes vollendetes Werk ist "Quasi una sinfonia", ein Auftrag des Konzerthauses Berlin, wurde am 1. Oktober 2009 im Konzerthaus Berlin unter Lothar Zagrosek uraufgeführt.
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