Alan Hilario erfindet eine Musik, die von einer Hingabe an das Partikulare gekennzeichnet ist: sorgfältig ausgearbeitete Instrumentalaktionen, die sich immer zu einem ungewöhnlich frischen Gesamtereignis verbinden.
Die detailgenauen Partituren entstehen Stück für Stück: eins wird zum anderen gefügt. Egal ob Kolonialismus oder katholische Religion; Alan Hilario, der 1967 in Manila geboren wurde und seit 1992 in Deutschland lebt, bewegt sich mit einer erstaunlichen Freiheit in Themenkomplexen, die ideologisch befrachtet sind. Aber gerade durch die Sorgfalt, mit der er die einzel-nen Klangereignisse gestaltet und verknüpft, gelingt es ihm in Kompositionen wie "pakikisama", "Überentwicklung - Unterentwicklung" oder "Trinity rejoice" mit einer erstaunlichen Unbeschwertheit, ästhetische Freiräume zu verorten.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Tomás Sedlácek: Die Ökonomie von Gut und Böse
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Religion und Revolution: Tunesien auf dem Weg zum Gottesstaat?
Sendezeit: 13.02.2012, 09:47
Religiöse Situation in Ägypten: Jan Kuhlmann im Gespräch
Sendezeit: 13.02.2012, 09:36
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