Hamburg kann auf eine bewegte musikalische Vergangenheit zurückblicken. Und damit das auch in Zukunft so bleibt, baut man zur Zeit die Elbphilharmonie. Geplant war sie als neues Wahrzeichen der Stadt, mittlerweile ist der Mega-Konzertsaal zum Zankapfel der Szene mutiert. Denn diese Szene ist überaus schillernd und bunt und beansprucht ihren Teil von den mehr oder weniger zur Verfügung stehenden Mitteln.
Während Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust im November 2009 wegen der katastrophalen Haushaltslage der Stadt Etatkürzungen etwa für die Staatsoper ankündigte, bastelt die Kulturbehörde an einem Konzept, wie Musikschaffende jeder Couleur besser gefördert und vernetzt werden können. Ansprüche und Ziele sind hoch aufgehängt - die benötigten Millionen nicht sicher. Dabei konstatiert eine im Frühjahr 2009 veröffentlichte Studie einer Hamburger Bank in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschafts-Institut, dass die Zeichen in der Musikbranche an der Elbe durchaus auf Wachstum stehen. Im Gespräch u.a. mit Staatsopern-Intendantin Simone Young, Kultursenatorin Karin von Welck, Konzertveranstalter Hans-Werner Funke, Clubbetreiber Horst Dietrich und Popmusiker Anselm Kluge fragt Autorin Barbara Stein, wie es in der Hansestadt weitergeht mit der Musik und wie es um den Musikstandort Hamburg und seine Kulturpolitik bestellt ist.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Tomás Sedlácek: Die Ökonomie von Gut und Böse
Sendezeit: 13.02.2012, 09:53
Religion und Revolution: Tunesien auf dem Weg zum Gottesstaat?
Sendezeit: 13.02.2012, 09:47
Religiöse Situation in Ägypten: Jan Kuhlmann im Gespräch
Sendezeit: 13.02.2012, 09:36
dradio-Recorder
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