Im Laufe des 20. Jahrhunderts führte die Entwicklung der modernen Speicher- und Wiedergabemedien zu einer Umwälzung des gesamten Gesellschafts- und Kulturlebens. Musik wurde aus ihrem einmaligen Hier und Jetzt gesprengt, überall und jederzeit verfügbar.
Heute reagieren Komponisten der mittleren Generation wie Jörg Mainka, Harald Muenz und Orm Finnendahl auf die Reproduktionstechnologien mit sich selbst reproduzierenden Stücken. Diese rauben der Musik ihr Verklingen und damit ihre ureigenste Entfaltung in der Zeit, um den nachgerade zur zweiten Natur gewordenen medialen Verwertungszusammenhang zu problematisieren. Die "Musik ohne Vergessen" wird so zu einem Akt von Widerstand und Selbsterkenntnis.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Religion und Revolution: Tunesien auf dem Weg zum Gottesstaat?
Sendezeit: 13.02.2012, 09:47
Religiöse Situation in Ägypten: Jan Kuhlmann im Gespräch
Sendezeit: 13.02.2012, 09:36
Der neue rumänische Premier: Mihai Razvan Ungureanu (
Sendezeit: 13.02.2012, 09:23
dradio-Recorder
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