Ob Dudelsack-Degree oder Master im Maultrommelspiel, ob Konzertexamen im Fach Folk Fiddle oder Bachelor als Balladensänger - viele europäische Musikhochschulen bieten Studiengänge in traditioneller Volksmusik an. Vorreiter sind dabei, wie so oft, die skandinavischen Länder.
Seit 30 Jahren können Absolventen der renommierten Sibelius-Akademie in Helsinki ihr Studium den stilistischen Feinheiten der traditionellen Geigenmusik Finnlands oder dem Spiel auf der Kantele, der volkstümlichen Zither des Landes widmen. Auch die dänische Carl-Nielsen-Akademie richtete vor zehn Jahren einen Studiengang "Volksmusik" ein.
Zum Stundenplan gehören Workshops bei alten Dorfmusikern und eigene Auftritte bei Tanzveranstaltungen. An der Hochschule Wien sind zwei Semester Volksmusik für alle angehenden Musiklehrer Pflichtfach. Seit ein paar Jahren gibt es auch in der Schweiz und in Schottland spezielle Studiengänge für traditionelle Musik, und auch in München kann man das Fach schon seit 1963 belegen.
In der Musikszene kommen Dozenten und Studenten verschiedener Länder zu Wort, die Antworten geben zu den Fragen: Welche didaktischen Methoden benutzt man? Worin unterscheidet sich das Studium von dem der klassischen Musik oder des Jazz? Und was kann man hinterher eigentlich mit einem Volksmusik-Diplom anfangen?
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandfunk
Sport aktuell vom 15. Juni 2013
Sendezeit: 15.06.2013, 22:50
Kein eigenes Sportministerium: Interview mit SPD-Politiker Thomas Oppermann
Sendezeit: 15.06.2013, 20:45
"Brasiliens Sportminister als Feuerwehrmann" - Porträt Aldo Rebelo
Sendezeit: 15.06.2013, 20:40
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