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Informationen am Morgen  03.09.2007 · 07:50
Der von der RAF entführte Hanns Martin Schleyer am 28. September 1977. (Bild: AP Archiv) Der von der RAF entführte Hanns Martin Schleyer am 28. September 1977. (Bild: AP Archiv)

30 Jahre "Deutscher Herbst"

Serie vom 3. bis 8. September

Die Entführung von Hanns Martin Schleyer durch RAF-Terroristen vor 30 Jahren markiert ein Datum, das als Beginn des "Deutschen Herbstes" in die Annalen der Zeitgeschichte eingegangen ist. Auch nach drei Jahrzehnten sind noch Fragen offen. Dazu sendete der Deutschlandfunk Anfang September eine Reihe.

Die Serie beginnt mit dem Leiden der Opfer und ihrer Angehörigen: Clais von Mirbach, Sohn des in Stockholm ermordeten Militärattachés Andreas von Mirbach, schildert seine ganz bewusste Anstrengung, keinen Hass zu empfinden. (Text des Beitrages vom 3. September)

Am Beispiel des sozialistischen Patientenkollektivs in Heidelberg werden Antworten gesucht auf die Frage nach der Entstehung des Terrors. (Text des Beitrages vom 4. September)

Die Journalisten Michael Spreng und Robert Leicht äußern sich über die Medien im "Deutschen Herbst". Spreng, später Wahlkampfberater Edmund Stoibers im Jahr 2002, schrieb damals für die "Bild"-Zeitung aus Bonn, Leicht für die "Süddeutsche Zeitung". (Text des Beitrages vom 5. September)

Wie war ferner die Rolle linker Intellektueller, die im Verdacht standen, mit der RAF zu sympathisieren? Befragt werden der Soziologe Oskar Negt und der heutige P.E.N.-Präsident Johano Strasser. (Text des Beitrages vom 6. September)

Einige RAF-Mitglieder hatten ein "zweites Leben" v in der DDR - welches Interesse leitete die Stasi in ihrem Umgang mit der RAF? (Text des Beitrages vom 7. September)

Auch 30 Jahre nach den Ereignissen von 1977 sind viele der damals erlassenen Sondergesetze noch in Kraft. Schon in den 70er Jahren waren das Kontaktsperregesetz oder das Verteidigerausschlussgesetz heftig umstritten. (Text des Beitrages vom 8. September)

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