Sie agieren überall dort, wo es für Menschen zu gefährlich ist: in Gebäuden, die nach Erdbeben oder Terroranschlägen eingestürzt sind, in giftgasverseuchten Fabriken und in brennenden, verqualmten Häusern. Bei all diesen Katastrophen helfen Rettungsroboter, Überlebende zu finden und zu retten.
Noch aber ist das nur eine schöne Vision. Denn die technischen Anforderungen sind enorm: Die Maschinen müssen äußerst geländegängig sein und Hightech-Sensoren an Bord haben, mit denen sie bewusstlose Erdbebenopfer auch unter einem Schutthaufen aufspüren können. Außerdem sollen sie möglichst autonom agieren und sich selbstständig in einem Katastrophenszenario zurechtfinden können.
Um die neuesten Ideen und Konzepte für die Rettungsroboter von morgen zu testen, haben sich die Ingenieure diverse Wettbewerbe ausgedacht. Beim "Robocup" müssen die Maschinen einen Hindernisparcours bewältigen und versteckte Puppen aufspüren. Und auf dem US-Trainingsgelände "Disaster City" sollen sich die Prototypen bei nachgestellten Verkehrsunfällen und den Attrappen eingestürzter Häuser bewähren.
Beiträge zum Nachhören
Wissenschaft im Brennpunkt
Sternzeit 05. Februar 2012
Sendezeit: 05.02.2012, 16:57
WiB: Fahrgefühle 3.0
Sendezeit: 05.02.2012, 16:29
Sternzeit 29. Januar 2012
Sendezeit: 29.01.2012, 16:57
dradio-Recorder
im Beta-Test: