Junge Kunst altert schneller. Sie rostet, gammelt, verblasst, löst sich auf. Materialien wie Schokolade, Gummi oder PVC stellen Museums-Konservatoren vor schwierigste Aufgaben, man kann sogar von einer neuen Wissenschaftsdisziplin reden.
Was tun, wenn ein knallroter Gummipropf in einem Marmeladenglas zu zerfließen droht oder eine Installation vom Speckkäfer befallen wird? Wie hält man Fantasiemaschinen aus Knochen, Schrott und Federn am Laufen? Wissenschaftler im Rathgen Forschungslabor in Berlin und im Baseler Tinguely-Museum haben dem Verfall von Kunstwerken den Kampf angesagt.
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