Seit drei Monaten geht die Vogelgrippe H7N9 in China um. Rund 140 Menschen haben sich infiziert, mehr als 30 von ihnen sind gestorben. Noch schlägt niemand Alarm, denn das Virus ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar.
Das Mers-Coronavirus, das seit etwas mehr als einem Jahr auf der arabischen Halbinsel grassiert, ist da schon einen Schritt weiter: Menschen können sich gegenseitig mit dem Erreger anstecken. Bislang sind mehr als 50 Fälle bekannt, jeder zweite ist an der Infektion gestorben.
Die Vogelgrippe H7N9 und das Mers-Coronavirus beschäftigen derzeit die Fachwelt. Bei beiden handelt es sich um neue, für unser Immunsystem unbekannte Erreger. Beide könnten eine Pandemie auslösen - vorausgesetzt, sie erlangen die Fähigkeit, sich leicht über Husten und Niesen weiterzuverbreiten.
Ob es jemals dazu kommt, ist ungewiss, denn Viren sind unberechenbar: Sie verändern sich permanent, sind immer innovativer als der Mensch, und immer schneller. Es ist wie der Wettlauf zwischen Hase und Igel. Doch wir Menschen schließen auf. Weltweit arbeiten Wissenschaftler daran, potentielle Pandemie-Kandidaten so früh wie möglich zu erkennen, und sich so gut wie möglich auf einen Ausbruch vorzubereiten.
Einen ersten Eindruck vermittelt der Programmtipp:
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