Oft wird gesagt, in Deutschland seien Ideen entwickelt worden, die dann von amerikanischen und asiatischen Konzernen vermarktet wurden. Universitäten und Forschungszentren bemühen sich daher um engere Beziehungen zur Wirtschaft. Die Frage ist, mit welchem Erfolg.
Seit den 90er Jahren klagen Politiker, Funktionäre und Medien über einen mangelhaften Technologietransfer: Der Tenor: Die bundesdeutsche Grundlagenforschung sei top, die Umsetzung der Forschungsergebnisse in klingende Münze jedoch allzu oft ein Flop. Um Abhilfe zu schaffen, ersinnen Politik, Verbände und Unternehmen seit Jahren immer neue
Innovations-Offensiven.
Hoch dotierte Auszeichnungen wie der "Deutsche Zukunftspreis des Bundespräsidenten" sollen viel versprechende Erfindungen ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Neue Technologietransfer-Stellen an Unis soll helfen, die akademische Welt enger mit der Wirtschaft zu vernetzen. Und Forschungszentren bemühen sich verstärkt um "Ausgründungen" - kleine, schlagkräftige High-Tech- Firmen, die Institutsergebnisse in marktfähige Produkte umwandeln.
Doch was haben diese Bemühungen bislang gebracht? Ist Deutschland jetzt auf dem Weg zum Innovations-Weltmeister, oder werden wir immer mehr zum Export-Champion für Ideen?
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