Rund zwei Drittel der Kliniken in Deutschland haben Schwierigkeiten, offene Arztstellen zu besetzen. Deshalb greifen immer mehr Personalchefs auf Honorarärzte zurück. Nahezu 4000 selbstständig arbeitende Ärzte gibt es mittlerweile in Deutschland, und es werden ständig mehr.
Noch vor ein paar Jahren übernahmen die ersten Leihärzte die ungeliebten Bereitschaftsdienste, nachts und an den Wochenenden. Seit Anfang 2009 werden sie aber auch für den normalen Dienst gebucht.
Wegen des Ärztemangels und der strenger gewordenen Arbeitszeitvorschriften können viele Krankenhäuser ihren Betrieb ohne kurzfristig angeheuertes Personal nicht mehr aufrechterhalten.
Betroffen sind nicht nur die kleinen Häuser, selbst viele Universitätskliniken können auf Leihdoktoren nicht mehr verzichten.
Dorothea Brummerloh hat mit Honorarärzten, Verwaltungschefs von Kliniken und Standesvertretern über ihre Interessen und Erfahrungen gesprochen.
DLF 2011
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