Andreas W., 55 Jahre alt, sitzt seit zehn Jahren im Gefängnis, verurteilt zu lebenslanger Haft wegen Mordes an einem Geschäftspartner, eine besonders brutale und verwerfliche Tat, so das Gericht.
Aber es gibt keine Leiche, keine Tatwaffe, keine Zeugen des Verbrechens.
Seit seiner ersten Vernehmung hat Andreas W. seine Unschuld beteuert und sich mehrfach um die Wiederaufnahme des Verfahrens bemüht, bisher vergeblich.
In Deutschland ist es außerordentlich schwierig, einen abgeschlossenen Fall erneut aufzurollen.
Und die Indizien sprechen gegen den Verurteilten.
Doch der Gefängnispfarrer, ein renommierter Strafrechtsprofessor und andere sind von seiner Unschuld überzeugt. Sie suchen nach neuen, entlastenden Beweisen, um ein Wiederaufnahmeverfahren durchzusetzen.
DLF 2011
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