Steppenartig ersteckt sich eine Hügellandschaft in der Nähe von Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. (Bild: picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
Die Mongolei gehört zu den zehn rohstoffreichsten Ländern der Welt. Fachleute schätzen, dass tief unter der Erde mehr als 125 Milliarden Tonnen Kohle liegen, zudem riesige Vorkommen an Kupfer, Gold, Uran und Erzen.
Zu sozialistischen Zeiten gab es zwar bereits Testbohrungen, doch bis noch vor wenigen Jahren galt die Förderung der Rohstoffe in der Mongolei als unrentabel. Dies soll sich nun ändern.
Nicht nur China und Russland haben einen großen Bedarf an Bodenschätzen, sondern auch viele westliche Staaten. Ein Goldrausch liegt in der Luft. Und alle wollen profitieren: internationale Konzerne, westliche Staaten und natürlich auch die Mongolen selbst.
Die Regierung in Ulan Bator möchte die Bevölkerung an den zu erwartenden Gewinnen beteiligen.
Aber die Mühlen der jungen Demokratie mahlen langsam. Viele Mongolen haben schon einmal begonnen, die Bodenschätze mit eigener Hand zu fördern - teils unter lebensgefährlichen Bedingungen. Illegaler Bergbau ist für sie oft die einzige Möglichkeit, die Familie zu ernähren.
DLF 2012
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