Pro Jahr studieren etwa 120000 Frauen und Männer mit Kind an einer deutschen Hochschule. Sie wollen keine alten akademischen Eltern werden und ihre Kinder erst mit 40 aufziehen. Allerdings stagniert die Zahl seit Jahren. Das hat seine Ursachen: Während der Babypause gibt es weder BAföG noch Studienkredit.
Eltern- und Kindergeld in Höhe von 484 Euro reichen hinten und vorne nicht. Manche Studierende sind genötigt, für sich und das Neugeborene Hartz IV zu beantragen.
Überdies trüben mangelnde Sensibilität Lehrender, unflexible Studienorganisation und zusätzliche Erwerbstätigkeit das Glück der Mütter und Väter.
Der Autor befragt studierende Eltern über ihre Erfahrungen sowie Vertreter von Universität, Studentenwerk und Familienministerium, was zur Vereinbarkeit von Kind und Studium jetzt zu tun ist.
DLF 2012
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