Es ist eine hochbrisante Frage: Unter welchen Umständen kann in Kriegs- und Konfliktfällen die Tötung eines Menschen von Staats wegen gerechtfertigt sein? Marc Lindemann, ein ehemaliger Nachrichtenoffizier, wägt in seinem Buch die Argumente ab.
Chinesische Unternehmen engagieren sich weltweit. Die eigenen Banken unterstützen sie dabei großzügig. Dort, wo chinesische Firmen aktiv sind, bieten sie ihren Partnern Infrastrukturprojekte an - gegen die fast exklusive Nutzung von Ressourcen und Rohstoffen.
Die UdSSR sei letztendlich doch reformierbar gewesen, erklärt Michail Gorbatschow in der nun erschienen Autobiografie. Ausgerechnet Gorbatschow, der vielen seiner Landsleute als Totengräber des Sowjetreichs gilt. Mit Inbrunst stimmt er ein Loblied Lenins an, ignoriert dafür aber ganze Abschnitte der Zeitgeschichte.
Begeht die Sozialdemokratie einen kapitalen Fehler, wenn sie sich zu ihrer jüngsten Geschichte nicht bekennt? Dagegen verhält sich das Mysterium um die Bundeskanzlerin gerade noch harmlos. Der ehemalige Wahlkampfmanager von Edmund Stoiber sieht das zumindest so.
Ein Buch erweckt die erloschene Welt des Judentums in Osteuropa zurück zum Leben. Das Werk des Holocaust-Forschers Yehuda Bauer verbindet historische Analyse und Zeitzeugenbericht - und versucht die Frage zu beantworten, warum einige Juden sich gegen die Nazis wehrten, aber in anderen Schtetln nicht aufbegehrten.
Die deutschen Philosophen interpretierten den Gemeinschaftsbegriff im Kontext ihrer Zeit. Zum Beispiel auch, was typisch deutsch ist. In seinem Buch geht der Geschichtsprofessor Ulrich Sieg diesen Fragen der deutschen Ideengeschichte nach.
Einer der Vordenker der kapitalismuskritischen Schule ist der Sozialpsychologe Harald Welzer. Er setzt darauf, dass in jedem Bereich wenige Beteiligte - drei bis fünf Prozent - eine Veränderung anstoßen können.
Er war einer der prominentesten Trommler für die SPD: Der Schriftsteller Günter Grass zog 1965 und 1969 als SPD-Wahlkämpfer durch die Republik - obwohl sein Verhältnis zur Partei immer ambivalent blieb. Seine Erfahrungen verarbeitete er im "Tagebuch einer Schnecke".
Udo Bermbach und Kerstin Decker nähern sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Musiktitan. Während der Politologe den "Mythos Wagner" rekonstruiert, betrachtet die Journalistin den Komponisten "mit den Augen seiner Hunde".
Jahrzehntelang war er Willy Brandts engster politischer und persönlicher Weggefährte. Zum 100. Geburtstag des großen Sozialdemokraten schildert Egon Bahr in "Das musst du erzählen" jetzt ganz ohne Voyeurismus und doch sehr persönlich die gemeinsamen Jahre.
Beiträge zum Nachhören
Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Andruck Kursiv International: Kriechbaumer- " Die umstrittene Wende "
Sendezeit: 10.06.2013, 19:15
Andruck: Hubert Wolf - "Die Nonnen von Sant' Ambrogio"
Sendezeit: 10.06.2013, 19:15
Andruck: Lehnguth - "Waldheim und die Folgen"
Sendezeit: 10.06.2013, 19:15
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