12.02.2012 16:10 Uhr
Mit "Die Teilacher" gelang Michel Bergmann 2010 der literarische Durchbruch. Teilacher, das ist jüdisch für "Hausierer". Und auch im zweiten Teil des Erfolgsromans mit dem Titel "Machloikes" spielen die wieder eine wichtige Rolle. Unter anderem der Mann, der Hitler angeblich den Humor erklärte.
Christoph Meckel ist während des Zweiten Weltkriegs geboren worden. In seinem Buch ruft die Erinnerungen an eine Kindheit in Nachkriegsdeutschland wach, die in Erfurt beginnt und mit einer Flucht über die grüne Grenze im Westen weitergeht.
Der Brite Howard Jacobson ist seit gut 30 Jahren im angloamerikanischen Literaturbetrieb bekannt, wurde von der Kritik oft als "englischer Philipp Roth" bezeichnet. 2010 gewann Jacobson den renommierten und hoch dotierten Man Booker-Prize für seinen tragikomischen Roman "Die Finkler-Frage".
In dem neuen Buch von den Soziologen Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck setzen sich die Autoren erneut mit der Risikogesellschaft auseinander. Diesmal steht im Mittelpunkt ihrer Betrachtung die Familie und Liebe in Zeiten der Globalisierung.
Der Protagonist in diesem Roman von Charles Dickens ist der elternlose Pip. Der Vollwaise erfährt eine wundersame Rettung aus elenden Verhältnissen. Ein Wohltäter verhilft im zu einem Vermögen und nun beginnt die neue Identität als Gentleman.
In Deutschland gilt Charles Dickens als ein humoristischer Volksschriftsteller mit sozialkritischen Ansätzen. Am 7. Februar 2012 ist der 200. Geburtstag von Dickens. Aus diesem Anlass hat der emeritierte Literaturwissenschaftler Hans-Dieter Gelfert seine wichtigsten Stationen zusammengetragen.
Beiträge zum Nachhören
Büchermarkt
"Auf der Suche nach dem verlorenen Geschmack"
Sendezeit: 10.02.2012, 16:10
Ein Sachbuch über die "Weltfamilie", Maurice Blanchots Roman "Der Allerhöchste"
Sendezeit: 08.02.2012, 16:10
Charles Dickens in Amerika u. Ulla Lachauer: Magdalenas Blau
Sendezeit: 07.02.2012, 16:10
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