"Kings of Cool" erzählt von drei Kindern der Hippiegeneration, die in einen Strudel aus Drogen und Kriminalität geraten. Die Geschichte über Idealismus, Drogen und das große Geld ist nicht neu. Don Winslow gelingt es aber, sie in eine neue Form zu bringen.
Was wäre, wenn Anne Frank überlebt hätte? Dieser Frage ist Shalom Auslander in seinem ersten Roman "Hoffnung. Eine Tragödie" nachgekommen. Mit viel Humor zeigt er eine fiktive Anne Frank, nicht als Opfer, sondern als hässliche, arrogante Alte.
Der Serienmörder Jeffrey Dahmer und der Autor des Buchs "Mein Freund Dahmer" lernen sich auf einer Junior High School im ländlichen Ohio kennen. Das Buch erzählt episodisch von ihrer gemeinsamen Schulzeit und endet mit Dahmers erstem Mord zwei Wochen nach dem Abschluss.
Der jüngst verstorbene Schweizer Schriftsteller Jürg Amann hat sein letztes Buch über Jesus Christus geschrieben. Er gab dem Werk den Untertitel "Autobiografie Christi". Die Gattungsbezeichnung hat ihre Berechtigung, da Amann den biografischen Anteil den vier Evangelien entnimmt.
Jochen Schmidt ist seit Jahren Teil der Berliner "Chaussee der Enthusiasten", die eigene Texte vortragen und vor Publikum testen. In seinen neuen Roman lässt er viele Kindheitserinnerungen aus der DDR einfließen.
Die österreichische Autorin Barbara Aschenwald hat einen erstaunlichen Debütroman vorgelegt: "Omka" ist die poetisch-realistische Geschichte einer affektgestörten Frau, die zur Amokläuferin wird - eine Mischung aus subtilem Märchen und Psychothriller.
In ihrem neuen Roman macht sich Sabine Scholl auf die Suche nach den Einflüssen der Großmütter und Mütter auf die heutige Frauengeneration. Entstanden ist ein Roman, der von einem feministischen Standpunkt aus das Selbstverständnis von Frauen und Müttern analysiert.
Es war ein Arbeitsverhältnis, das zur Freundschaft wurde: Der Schriftsteller Günter Grass und der Politiker und ehemalige Bundeskanzler Willy Brandt unterhielten einen intensiven Briefwechsel. Jetzt liegen die 288 Briefe gesammelt in einem 1230-Seiten-Buch vor. Eine Lektüre lohnt sich.
Für Maria Gazzetti ist Literaturvermittlung eine Lebensaufgabe. Seit 2010 war sie Leiterin des Lyrik Kabinetts in München, nun geht sie an die Casa di Goethe in Rom. Im Gespräch erzählt sie, was sie aus Deutschland mit in ihre Heimat nimmt.
Der kolumbianische Erzähler, Dichter und Romancier Tomás González arbeitete neben dem Philosophiestudium als Barkeeper in einer Diskothek. Er veröffentlichte seine Erzählungen mit finanzieller Unterstützung des Diskothekenbesitzers im Selbstverlag. Margrit Klingler-Clavijo hat mit González über seinen viel beachteten Roman "Das spröde Licht" gesprochen.
Beiträge zum Nachhören
Büchermarkt
Das Nachleben der Roberto Bolano
Sendezeit: 14.06.2013, 16:09
Neue Bücher von Christoph Hein, Mirko Bonné und Matthias Mander
Sendezeit: 13.06.2013, 16:09
Gespräch zu Büchern von Heinz Strunk und Hanns Zischler
Sendezeit: 12.06.2013, 16:10
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