Tief greifender Paradigmenwechsel in Englands Bildungslandschaft: Die staatliche Unterstützung für die Universitäten wird um vier Fünftel reduziert. Das Hochschulsystem soll marktorientierter werden. Die Hochschulen fürchten um ihre Existenz.
"Studieren in Fernost" - unter diesem selbstironischen Motto steht die Kampagne, mit der die fünf östlichen Bundesländer Studieninteressierte an ihre Hochschulen locken wollen. Fünf Jahre nach dem Start ist das Fazit positiv: Der Anteil westdeutscher Studienanfänger stieg um 150 Prozent.
In vielen Bundesländern ist es für geduldete Flüchtlingskinder immer noch schwierig, an einer Schule angenommen zu werden. In Rheinland-Pfalz besteht nun für diese Kinder eine Schulpflicht. So sollen sie schneller Deutsch lernen und sich besser in ihre neue Umgebung integrieren.
In der Vergangenheit sind alle großen Plagiatsfälle von Jägern im Netz aufgedeckt und angeprangert worden. Der Hochschule solle von diesen Zeit gegeben werden, Verdachtsfälle vertraulich zu prüfen, fordert Ulrike Beisiegel, Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz.
Ein privates Gymnasium im slowakischen Städtchen Kremnica bietet jungen Roma in ihrer Heimat eine Zukunftsperspektive, damit sie nicht wie ihre Eltern von Sozialhilfe abhängig werden. Das Internat fördert gezielt Kinder aus den ärmsten Roma-Slums im Osten des Landes.
In Berlin stellt sich heute das nationale MINT-Forum vor. Die Studienfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik eint das Problem der hohen Abbrecherquote. Viele Hochschule versuchen mit Programmen und Projekten, die Studenten bei der Stange zu halten.
Die Milliarden aus dem Förderprogramm "Qualitätspakt Lehre" sollten schwerpunktmäßig für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) eingesetzt werden, sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU).
Sie managen oft Schulen mit 1000 Schülern und 100 Lehrern, erledigen komplexe Verwaltungsaufgaben und unterrichten auch noch: Viele Schulleiter leiden unter dem hohen Druck. Laut einer Studie des Instituts für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie fühlen sich 16 Prozent stark belastet.
In Bayern wurde die Schule einer fundamentalistischen Religionsgemeinschaft geschlossen, weil dort keine ausgebildeten Lehrer arbeiten. Nun will das Bildungsministerium dafür sorgen, dass die Kinder an einer staatlichen Schule lernen.
Katharina Mahrt vom "Freien Zusammenschluss der StudentInnenschaften" sieht auf kommunaler Ebene noch dringenden Nachholbedarf in Sachen Wohnraum für Studenten. Sonst müssten ab Herbst wieder Studienanfänger monatelang in Notunterkünften hausen oder kilometerweit zur Uni pendeln.
Beiträge zum Nachhören
Campus & Karriere
Jugend debattiert
Sendezeit: 14.06.2013, 14:54
Spanische Nachwuchsforscher protestieren
Sendezeit: 14.06.2013, 14:47
Hochschulstart läuft noch nicht
Sendezeit: 14.06.2013, 14:37
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