Die Schulstunden dauern im Alsdorfer Gymnasium 60 Minuten, die Selbstständigkeit beim Lernen wird großgeschrieben: Mit dieser Methode könnte die Schule gegen 20 andere Konkurrenten im Finale für den Deutschen Schulpreis punkten. Die Schüler sind aufgeregt - die Übertragung der Preisverleihung wird im örtlichen Kino gezeigt.
Die neueste Entwicklung in Sachen Bildung heißt Webinar. Webinare sind Onlineseminare zur virtuellen Wissensvermittlung, die zu festen Terminen stattfinden. Interessierte können weltweit daran teilnehmen. Doch das virtuelle Lernen hat nicht nur Vorteile.
Die Jugendmesse "You" in Berlin widmet eine ganze Halle dem Thema Beruf und Ausbildung. Publikumsmagnete sind diese Messestände nicht unbedingt. Die Jungen und Mädchen zieht es eher zu Stylingangeboten, Kickertischen und Computerspielen.
Zu hohe Anforderungen und nur drei Jahre Zeit bis zum Abschluss: Das Bachelor-Studium macht viele Studierende fertig. Das Diplom-Studium sei viel selbstbestimmter gewesen, sagt die Psychologin Monika Sieverding. Der Eigenantrieb würde durch das verschulte System völlig abgewürgt.
Ab August gilt in Deutschland ein Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für jedes Kind ab dem ersten Geburtstag. Matthias Ritter-Engel, Fachreferent für Kinderbetreuung bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO), warnt davor, dass der Ausbaudruck sich negativ auf die Qualität auswirke.
Thomas Söding, Professor an der Bochumer Ruhr-Universität, möchte gerne den katholischen Religionsunterricht an deutschen Schulen erforschen. An dem Projekt sollen Doktoranden aber auch Kollegen von anderen Hochschulen mitarbeiten. Wie sieht der Weg bis zur Förderung eines so umfangreichen Projekts aus?
Es war das Lieblingskind der ehemaligen Wissenschaftsministerin Annette Schavan. Ihre Nachfolgerin Johanna Wanka muss nun irgendwie rechtfertigen, dass es zurzeit nur 14.000 Deutschlandstipendien gibt - statt der 160.000 anvisierten. Die Bundesbildungsministerin ist offen für Reformen.
Zum zweiten Mal trafen sich Wissenschaftler aus aller Welt, um gemeinsam Standards für ihre Arbeit zu entwickeln. Wichtigste Punkte: eine international gleich gute wissenschaftliche Praxis und der freie Zugang zu Forschungsergebnissen anderer Wissenschaftler.
Ein Praktikum bei der EU-Kommission macht sich gut im Lebenslauf und kann auch ein Karrieresprungbrett sein. In Brüssel gingen deswegen im letzten Jahr besonders viele Bewerbungen von jungen Menschen aus Krisenländern wie Spanien oder Portugal ein.
Der moderne Mitarbeiter ist flexibel, kann überall arbeiten und ist zum Beispiel über Smartphone erreichbar. Der daraus resultierende Dauerstress hat oft schädliche Folgen. In Münster wurde diskutiert, wie man die Arbeitswelt humaner gestalten kann.
Beiträge zum Nachhören
Campus & Karriere
Jugend debattiert
Sendezeit: 14.06.2013, 14:54
Spanische Nachwuchsforscher protestieren
Sendezeit: 14.06.2013, 14:47
Hochschulstart läuft noch nicht
Sendezeit: 14.06.2013, 14:37
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