Im Mai widmet sich "Cinch" ausführlich Klaus Buhlerts einzigartiger Vertonung des "Ulysses" von James Joyce: ein 22 Stunden langes Hörspiel in 18 Teilen.
In dieser Ausgabe geht es um die aktuelle Hörspiel- und Featurereihe des Deutschlandfunks, die besondere Produktionen präsentiert unter dem Titel "West-östlicher Divan". Utopie und Wirklichkeit".
1968 inszenierte der Regisseur Fritz Kortner an den Münchner Kammerspielen Martin Walsers "Zimmerschlacht". Der Deutschlandfunk zeichnete damals die Inszenierung auf, die längst auch zu den Klassikern des Hörspiels zählt.
Mit Erinnerungen an den jüngst verstorbenen langjährigen SWR-Hörspielchef Hermann Naber sowie Gesprächen mit Johan Simons, Intendant der Münchner Kammerspiele, und Tim Staffel, Autor und Regisseur von "Das verlorene Paradies".
Zu Gast im Studio ist der frühere Leiter der Hörspielabteilung des Deutschlandfunks, Jürgen Becker. Er gibt Auskunft über die von ihm in den 1970er-Jahren etablierten "Theaterabende im Deutschlandfunk" und blickt zurück auf die Produktion des einzigen Hörspiels des britischen Schriftstellers Anthony Burgess: "Das Treffen in Valladolid".
Wir werfen dieses Mal einen Blick auf das Hörspielprogramm der kommenden Weihnachtsfeiertage und auf neue Hörspielproduktionen zu Beginn des neuen Jahres.
Einer der produktivsten Hörspielautoren hierzulande ist der 1947 in Dortmund geborene Karl-Heinz Bölling. Er hat in den vergangenen 25 Jahren etwa 86 Hörspiele verfasst. Sein jüngstes trägt den Titel "Irgendein Briefträger".
Dieses Mal präsentieren wir im Gespräch mit Regisseuren und Dramaturgen "Rechnitz" von Elfriede Jelinek, das Klaus-Kinski-Hörspiel "Um mich herum ist es dunkel - und in mir wächst das Licht" sowie die als Hörspiel des Monats ausgezeichnete Produktion "Vier Lehrmeister" des chinesischen Schriftstellers und Musikers Liao Yiwu.
Nicht zur Empörung, sondern zum Rausch forderte der französische Dichter Charles Baudelaire in seinem Poem "Man muss immer trunken sein" auf. Kai Grehn erzählt, warum er ihm ein berauschendes Hörspiel widmete. Außerdem im Gespräch: Ergo Phizmiz mit einer Operngeschichte, Leonhard Koppelmann und Robert Steudtner mit ihrem neuen Krimi sowie Richard Huelsenbeck über "Doctor Billig am Ende".
Zu Gast im Studio war dieses Mal der Autor und Regisseur Jean-Claude Kuner, der gleich nach der Ursendung seines Hörstücks "Schöne Welt, wo bist du...?" Auskunft gab über seine Arbeit mit dem Schauspieler Fritz Lichtenhahn, die Begeisterung für den Archäologen Winckelmann und das Glück der Freizügigkeit.
"Marlov und der Alfa Spider" ist der fünfte Fall des Serienhelden. "Cinch" redet mit Marlovs Erfinder. Mütter zählen zu den Frauen, die dem Leben eines Mannes entscheidende Wendungen geben: Thema des Hörspiels "Mein Motto: Mutter", über das sein Autor Michael Stauffer mehr verrät.
Die Juni-Ausgabe von Cinch präsentiert die Macher des alemannisch-sprachigen Hörspiels "Der Aufstieg und Fall des Siggi S.", erinnert an den Klangschöpfer Gerd Bessler und stellt Edgar Lipkis Leni-Riefenstahl-Hörspiel "Massai Hitler" vor.
Die Maiausgabe von Cinch widmet sich ganz dem Hörspielklassiker "Triptychon" von Max Frisch. Dieses letzte - umstrittene - Stück des Schweizer Schriftstellers feierte, bevor es schließlich doch noch am Theater Premiere hatte, 1979 seine Uraufführung als Hörspiel im Deutschlandfunk.
Im April trifft "Cinch" auf den Komponisten Heiner Goebbels, den Radiomacher Robert Schoen und den Musikkritiker Karl Lippegaus.
Robert Schoen wird in diesem Jahr mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden für die hr2-Produktion "Schicksal, Hauptsache Schicksal" ausgezeichnet.
Die März-Ausgabe von "Cinch" stellt die Hörspiele "Bunker" von Tom Noga, "publikumsberatung" von Kathrin Röggla und "Vogelherdrecherche" von Ulrike Janssen vor.
Im Februar flaniert "Cinch" auf dem "Boulevard der Dämmerung", wandelt auf Draculas Spuren, wandert zwischen den Welten und entdeckt neue Wege der Wahrnehmung.
Im Januar spielt "Cinch" den "liebesrap", erinnert an die Dichterin Inger Christensen und geht über den AUDIOWEG GUSEN.
Die Dezember-Ausgabe von "Cinch" spricht mit Michaela Melián über ihr Hörspiel "Memory Loops", schaut nach, wie ein "Hörspiels des Monats" gekürt wird und lauscht der Musik von Christoph Theiler.
Die November-Ausgabe von "Cinch" wirft einen Blick hinter die Kulissen der neuesten Hörspielproduktion des Deutschlandfunk: "Und das Licht scheint in der Finsternis" von Lew Tolstoi.
"Cinch", das Hörspielmagazin, mit einer Sonderausgabe: Der Hörspielmacher, Regisseur und Komponist Klaus Buhlert spricht über seine Arbeit an einem Klassiker der Weltliteratur, aus dem ein knapp sechsstündiges Hörspiel geworden ist: "Don Quijote von der Mancha".
"Cinch", das monatliche Hörspielmagazin, spricht im September mit der Komponistin Ulrike Haage, mit Andreas Ammer über dessen Hörspiel "Die Vögel nach Oskar Sala", mit Paul Plamper und dem Regisseur Jean-Claude Kuner sowie der Autorin Gesine Schmidt über ihre aktuellen Produktionen.
Alles, was das Hörspiel ausmacht in "Cinch": Gespräche mit Hörspielmachern und Komponisten, mit Tonmeistern, Schauspielern und Regisseuren, neue Produktionen und Klassiker der Hörspielgeschichte. In diesem Monat mit Franz Mon, Peter Wawerzinek, Wolfgang Rindfleisch und Alexander Brabandt.
"Künstliche Paradiese - Ästhetische Gegenwelten" ist der Titel einer Reihe von 13 neuen und alten, klassischen wie auch experimentellen Hörspielen, die in den kommenden zwei Monaten im Programm des Deutschlandfunks präsentiert werden. Dazu sprechen wir mit dem Kurator Gerhard Ahrens, der diese Reihe auch essayistisch begleitet.
Stimmen, Szenen, Dokumente - alles, was das Hörspiel ausmacht, Gespräche mit Hörspielmachern und Komponisten, mit Tonmeistern, Schauspielern und Regisseuren, neue Produktionen und Klassiker der Hörspielgeschichte.
In dieser Ausgabe geht es um die mannigfaltigen kreativen Verbindungen zwischen Hörspiel und Filmkunst.
Beiträge zum Nachhören
Cinch
Cinch - Mai 2012: "Ulysses" im Hörspiel
Sendezeit: 12.05.2012, 21:25
"Cinch - Ihre Verbindung zur akustischen Kunst" März 2012
Sendezeit: 10.03.2012, 21:10
Cinch - Ihre Verbindung zur akustischen Kunst, Januar 2012 - Online-Fassung
Sendezeit: 21.01.2012, 21:16
dradio-Recorder
im Beta-Test: