Am 17. Mai starb im Alter von 87 Jahren der Hörspiel- und Filmmusikkomponist Peter Zwetkoff. Zwetkoff war Hauskomponist des ehemaligen Südwestfunks (SWF) in Baden-Baden. Er schrieb die Musik zu über 250 Hörspielen, darunter Klassiker wie Max Ophüls' "Berta Garlan", Ingeborg Bachmanns "Der gute Gott von Manhattan" oder Umberto Ecos "der Name der Rose".
Im Mai widmet sich "Cinch" ausführlich Klaus Buhlerts einzigartiger Vertonung des "Ulysses" von James Joyce: ein 22 Stunden langes Hörspiel in 18 Teilen.
In dieser Ausgabe geht es um die aktuelle Hörspiel- und Featurereihe des Deutschlandfunks, die besondere Produktionen präsentiert unter dem Titel "West-östlicher Divan". Utopie und Wirklichkeit".
1968 inszenierte der Regisseur Fritz Kortner an den Münchner Kammerspielen Martin Walsers "Zimmerschlacht". Der Deutschlandfunk zeichnete damals die Inszenierung auf, die längst auch zu den Klassikern des Hörspiels zählt.
Mit Erinnerungen an den jüngst verstorbenen langjährigen SWR-Hörspielchef Hermann Naber sowie Gesprächen mit Johan Simons, Intendant der Münchner Kammerspiele, und Tim Staffel, Autor und Regisseur von "Das verlorene Paradies".
Zu Gast im Studio ist der frühere Leiter der Hörspielabteilung des Deutschlandfunks, Jürgen Becker. Er gibt Auskunft über die von ihm in den 1970er-Jahren etablierten "Theaterabende im Deutschlandfunk" und blickt zurück auf die Produktion des einzigen Hörspiels des britischen Schriftstellers Anthony Burgess: "Das Treffen in Valladolid".
Wir werfen dieses Mal einen Blick auf das Hörspielprogramm der kommenden Weihnachtsfeiertage und auf neue Hörspielproduktionen zu Beginn des neuen Jahres.
Einer der produktivsten Hörspielautoren hierzulande ist der 1947 in Dortmund geborene Karl-Heinz Bölling. Er hat in den vergangenen 25 Jahren etwa 86 Hörspiele verfasst. Sein jüngstes trägt den Titel "Irgendein Briefträger".
Dieses Mal präsentieren wir im Gespräch mit Regisseuren und Dramaturgen "Rechnitz" von Elfriede Jelinek, das Klaus-Kinski-Hörspiel "Um mich herum ist es dunkel - und in mir wächst das Licht" sowie die als Hörspiel des Monats ausgezeichnete Produktion "Vier Lehrmeister" des chinesischen Schriftstellers und Musikers Liao Yiwu.
Nicht zur Empörung, sondern zum Rausch forderte der französische Dichter Charles Baudelaire in seinem Poem "Man muss immer trunken sein" auf. Kai Grehn erzählt, warum er ihm ein berauschendes Hörspiel widmete. Außerdem im Gespräch: Ergo Phizmiz mit einer Operngeschichte, Leonhard Koppelmann und Robert Steudtner mit ihrem neuen Krimi sowie Richard Huelsenbeck über "Doctor Billig am Ende".
Beiträge zum Nachhören
Cinch
Cinch Juni 2013: Der Traum vom Eigenheim
Sendezeit: 08.06.2013, 21:15
Cinch - Mai 2013: Dokumente und Fiktionen
Sendezeit: 11.05.2013, 21:48
Cinch - April 2013: Erinnerungen
Sendezeit: 13.04.2013, 21:00
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