13.02.2012 15:05 Uhr
Über sechs Jahre hat das 17-köpfige Disco-Kollektiv Escort an seinem Debütalbum gearbeitet. Denn es verzichtete bewusst auf digitale Tricks. Das hat sich gelohnt: Die Platte hebt sich angenehm ab von der Konfektionsware der Clubmusik.
In Aserbaidschan findet der nächste Eurovision Song Contest statt. Hier gibt es auch eine spannende und lebendige Musiktradition: den "Mugam". Die Improvisationsmusik folgt bestimmten Regeln und wird mündlich weiter gegeben.
Eher sanfte Töne schlägt Kettcar auf dem gerade erschienenen vierten Album "Zwischen den Runden" an. Es geht in ihren Songs um privates Glück, um Liebe und Freundschaft. Ganz wollte die Hamburger Indie-Rock-Band allerdings auch diesmal nicht auf Gesellschaftskritik verzichten.
Der ägyptische Sänger schuf mit Mohamed Mounir "Ezay" eine der inoffiziellen Hymnen der ägyptischen Revolution. "Ich freue mich auf das Ägypten der Zukunft", sagt er.
"Alles muss geregelt sein - deshalb mögen sie keine Musik." Der Kopf des Musikklubs Makan in Kairo, Ahmed el Maghraby, sieht mit Sorge, dass Islamisten in Ägypten an die Macht drängen. Dabei ist das Makan kein Pfuhl dekadenter Popmusik, sondern schlägt eine Brücke zwischen traditionellen Formen und aktuellen Einflüssen.
Der Iran verbietet Homer Simpson, eine Passauer Rektorin die Grußformel "Hallo", und die Bestatter schlagen Alarm, weil immer dickere Tote nicht mehr durch die Ofentüren der Krematorien passen. Was für eine Woche!
Beiträge zum Nachhören
Corso
"Damit ich ein gutes Lied singe, muss es eine Vision enthalten" - Mohamed Mouni
Sendezeit: 11.02.2012, 15:45
Überlieferung statt CD-Produktion: die aserbaidschanische Musiktradition "Mugam
Sendezeit: 11.02.2012, 15:37
Die Wiederkehr von Disco: "Escort" aus New York
Sendezeit: 11.02.2012, 15:26
dradio-Recorder
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