Heute muss sich kein Elternteil mehr sorgen, wenn das Kind in die WG zieht. Sie ist so gewöhnlich geworden, nach wie vor eine bezahlbare Form des Wohnens. Ein satirisches Lexikon nimmt die Wohngemeinschaft nun in den Blick.
Wenn es so etwas wie den Inbegriff einer Wohngemeinschaft gibt, dann verbinden zumindest die älteren Jahrgänge wohl die Kommune 1 damit: Politisch engagiert, gesellschaftskritisch und links, gegen alle Konventionen, aber für freie Liebe und das Lustprinzip. Aber in einer "durchbolognisierten" Studentenwelt haben Hedonismus und ungezügeltes Leben eh keinen Platz mehr. Oder?
- Markus Henrik, Popmusikwissenschaftler und Buchautor, hat seine WG-Erfahrungen mal in einem WG-Lexikon runtergeschrieben, heute ist er zu Gast bei uns im Deutschlandfunk. Erstmal herzlich willkommen!
Buchinfos:
Markus Henrik: Das WG-Lexikon: Partys, Protest und Prokrastinieren, Eichborn Verlag, ISBN: 978-3847900016, Preis: 10 Euro
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