"Kino ist ein Erlebnis", sagt Cornelia Klauß vom Bundesverband kommunale Filmarbeit. Das sollte man in Zeiten, in denen der Griff zum Film im Netz weit verbreitet ist, immer wieder aufzeigen. Kinos müssten sich neuen Kommunikationsformen stellen, um heute ein junges Publikum zu gewinnen.
David Bowie, Marc Bolan, Bryan Ferry, Andy Warhol - sie alle stehen für den Stil des "Glam". Respektlos und hochartifiziell stellten sie Begriffe wie Identität und Geschlecht in Frage. Eine Frankfurter Ausstellung zeigt, welchen Einfluss der Glam bis heute hat.
Das komische Puppenspiel erlebt einen kometenhaften Aufstieg: Künstler wie Sascha Grammel, der seinen Figuren als Bauchredner eine Stimme gibt, haben Hochkonjunktur. Zu Recht, wie er mit seinem neuen Programm "Keine Anhung" beweist.
Musikalische Massenware aus der Produktion professioneller Hit-Macher gehört der Vergangenheit an. Jetzt übernehmen die Roboter das Musikbusiness. Schon bald soll sich der erste bei einer Castingshow bewähren.
Kunstblumen, Kulissen und Lampen werden nach Film- und Werbedrehs, Messen, Events und Theaterproduktionen oft nicht mehr gebraucht. Damit sie nicht als Müll im Container landen, sammelt die Hanseatische Materialverwaltung die hochwertigen Materialien und stellt sie für weitere Projekte zur Verfügung.
Mit Pornos den Regenwald retten, das wollen die Aktivisten in "Fuck for Forest." Ihr Ziel erreichen sie nicht, der Film ist aber herausragend. Ebenfalls neu im Kino sind die Geschichte eines Toningenieurs, der sich in eigenen Abgründen verliert, und eine verzweigte Vater-Sohn-Beziehung.
Eine No-go-Area waren die Industriebrachen im östlichen Zentrum von Johannesburg lange Zeit. Ein Kunst- und Kulturprojekt hat der Region neues städtisches Leben verliehen, bekannte Künstler haben hier ihre Ateliers.
Sie sind die wohl berühmteste TV-Rasselbande aller Zeiten: "Die kleinen Strolche". Jean Darling spielte sich mehrere Jahre als blond gelocktes, unartiges Gör. Inzwischen ist sie die letzte noch lebende Schauspielerin aus der Stummfilmzeit der Serie.
Das gerade im Textem-Verlag erschienene Modemagazin "Untragbar" der Hochschule für Künste Bremen ist beim Wettbewerb "die schönsten deutschen Bücher" der Stiftung Buchkunst mit dem "Förderpreis für junge Buchgestaltung 2013" ausgezeichnet worden.
Mit gewohnter Selbstironie und Wortwitz präsentiert Friedrich Küppersbusch in seiner neuen Sendung das Tagesgeschehen im Schnelldurchlauf. Die erste Folge des "Tagesschaums" startete jedoch mit einigen kleineren Pannen.
Beiträge zum Nachhören
Corso
"Unsere Musik ist nicht außer Mode, wir sind jenseits davon" - Iron Maiden
Sendezeit: 15.06.2013, 15:42
Konnichiwa - Heavy Metal in Japan
Sendezeit: 15.06.2013, 15:31
Die wiederkehrenden Momente des Lebens Tunng und 'Turbines'
Sendezeit: 15.06.2013, 15:22
dradio-Recorder
im Beta-Test: