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16.03.2012
Vom Jazz zu leben ist eine Herausforderung. (Bild: Stock.XCHNG/miriam lewis) Vom Jazz zu leben ist eine Herausforderung. (Bild: Stock.XCHNG/miriam lewis)

Mein Bruder und sein Dorf

Wie man vom Jazz leben kann

Von Jörn Klare

Einmal im Monat treffen sich im Dortmunder Jazzclub Domizil etwa zwei Dutzend professionelle Musiker zur Probe, einem selbst gekochten Essen und abschließendem Konzert. Die Mammut-Big-Band nennt sich The Dorf. Der Name ist Programm.

Das Miteinander ist wichtig. Während die CDs beste Kritiken bekommen - "Duke Ellington auf Speed" -, bleibt die Standardgage das Spritgeld.

Und auch von den immer häufigeren Auftritten bei internationalen Festivals kann kaum einer auch nur die Miete zahlen. Das Leben als freier Musiker jenseits des Mainstream steckt voller Herausforderungen.

Doch "wenn du das Feuer in dir trägst, dann brennt das dein ganzes Leben", sagt einer der Schlagzeuger. Feuer- oder Bürgermeister des Dorfes ist Jan Klare.

Sein Bruder ist der Autor dieses Features. Über verschiedene Stationen begleitet er The Dorf zum gefeierten Auftritt auf dem Moers Festival und verfolgt dabei auch ganz persönlich die Frage: Wie geht das mit dem Feuer und der Kunst?


DLF 2012


 
 

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