Die iranische Künstlerin Farkhondeh Shahroudi lebt seit 2001 in Berlin. (Bild: picture alliance / dpa - Jens Wolf)
Sich mit den Werken der iranischen Künstlerin Farkhondeh Shahroudi zu befassen, heißt, in eine Welt einzutreten, in der Bild und Schrift auf geheimnisvolle Weise miteinander kommunizieren: multiforme Stoffskulpturen, vielgestaltige Teppicharbeiten, fremdartig anmutende Papier- und Stoffbücher, irritierend zweckentfremdete Kleidungsstücke.
Hybride Wesen, komplex, multipel und in ständiger Transformation begriffen, die die traditionellen Genregrenzen eigenwillig und lustvoll umspielen, sie überschreiten und den Betrachter einladen, die Sphäre der politischen und ideologischen Vereinnahmungen hinter sich zu lassen.
Regie: Thomas Zenke
DLF 2011
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